KAPITEL 5 - Scheinriese
Resigniert blicke ich auf das Chaos, das sich vor meinen Augen in meinem Wohnzimmer ausbreitet und mir wird ganz schlecht, als ich die ganzen leeren Chipstüten, Schokoladen-Verpackungen und Pizzakartons auch nur ansehe. Mein Magen sendet mir eindeutige Signale, die mich dazu veranlassen, diesen Ort des Grauens so schnell wie möglich zu verlassen und mich in die Küche zu retten, die weitgehend verschont geblieben ist, von dem vor-abendlichen Massaker. Während das Wasser zu kochen beginnt, tippe ich schnell eine kurze Nachricht an Josh in mein Handy und mache mich langsam daran, mit Müllsack und Handschuhen bewaffnet, das Schlachtfeld wieder in einen Wohnraum zurück zu verwandeln. Die Krümel in der Sofaritze reichen vermutlich noch als Mahlzeiten für die nächsten drei Tage. Als Josh endlich an meiner Tür klingelt habe ich das Wohnzimmer immerhin schon zu einem ganz ansehnlichen Zustand gebracht. "Ich hätte dir auch helfen können. Das wäre wesentlich schneller gegangen....